Ratgeber – Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder – Schutzengel für Ihre Wohnung

Sie sind klein, retten Leben und sind bereits in fast allen Bundesländern Pflicht. Rauchwarnmelder müssen laut Bauordnung fester Bestandteil von Wohnungen, Eigenheimen und Freizeiteinrichtungen sein.

Wann genau der Einbau zur Pflicht wurde ist in jedem Bundesland individuell geregelt. Im Land Brandenburg gilt laut Bauordnung seit Juni 2016 für alle Neubauten die Rauchwarnmelder-Pflicht. Eine Nachrüstung in Bestandsbauten muss bis 31.12.2020 erfolgen. Neben Brandenburg gelten nur noch in Berlin, Bayern und Thüringen Übergangsfristen für den Einbau.

Bereits 2016 begann die wobra mit der Installation der ersten Rauchwarnmelder. Ab Juli 2019 werden auch alle anderen Bestandsimmobilien mit den kleinen Lebensrettern nachgerüstet. Die Kosten für die Installation der Rauchwarnmelder übernimmt selbstverständlich die wobra.

Installiert werden die zertifizierten Rauchmelder in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren und Durchgangszimmern, die bei einer Flucht durchquert werden müssen. So ist sichergestellt, dass bei einem Brand der Fluchtweg frei ist. Und das ist auch gut so, denn jeder dritte Wohnungsbrand entsteht nachts. Das ist besonders gefährlich, da der Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet ist und giftige Rauchgase nicht bemerkt werden. Ob im Schlaf oder während einer Tätigkeit in den eigenen vier Wänden – bei einem plötzlichen Brand rettet ein rechtzeitiges Warnsignal Leben.

Der konkrete Termin für den Einbau der Warnmelder wird jedem Mieter vorab persönlich mitgeteilt. Und auch der bauliche und zeitliche Aufwand soll für Mieter so gering wie möglich ausfallen. Darum beauftragt die wobra eine Fachfirma, die die Rauchwarnmelder schnell und fachgerecht einbaut.

Ab 4. Mai 2020 wird die Installation der Rauchwarnmelder fortgesetzt.

Um der Ausbreitung des Corona-Virus (Covid-19) entgegenzuwirken, sind die ausführenden Monteure angewiesen, die Tätigkeiten gemäß der Hygienerichtlinien des Robert Koch-Instituts auszuführen. Wir bitten um ein beiderseitiges bewusstes und sensibles Verhalten für eine entspannte Situation vor Ort. So schützen Sie sich und andere.

 

Was ist zu tun, wenn es bei uns piept – der Rauchwarnmelder Alarm schlägt? Antworten darauf finden Sie in unseren FAQ.

 

Jetzt vorsorgen und Nachzahlungen vermeiden

Aufgrund der aktuellen weltpolitischen Ereignisse und den Preisaufschlägen aus der CO2-Steuer steigen seit 2021 die Preise für Energie und Rohstoffe drastisch. Das schlägt sich auch beim Wohnen nieder, u. a. bei den Kosten für Heizung und Warmwasser. Die erhöhten Preise werden zu Nachzahlungen und zukünftig zu höheren Vorauszahlungen führen.

Schützen Sie sich vor unerwartet hohen Nachzahlungen und passen Sie Ihre monatlichen Vorauszahlungen bereits jetzt vorausschauend an.

Als Vermieter teilen wir die Sorgen unserer Mieterinnen und Mieter, können jedoch den Betrag Ihrer Betriebskostenvorauszahlung ohne Ihre Zustimmung erst mit der nächsten Abrechnung aktualisieren.

Wir empfehlen Ihnen, sparen Sie mit einer vorzeitigen Anpassung Ihrer Heiz- und Warmwasserkosten schon jetzt etwas für das Abrechnungsjahr 2022 an. So können unerwartete einmalige Nachzahlungen bei der nächsten Betriebskostenabrechnung verringert oder sogar vermieden werden.