Ratgeber – Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder – Schutzengel für Ihre Wohnung

Sie sind klein, retten Leben und sind bereits in fast allen Bundesländern Pflicht. Rauchwarnmelder müssen laut Bauordnung fester Bestandteil von Wohnungen, Eigenheimen, Freizeiteinrichtungen und selbst Gartenlauben sein.

Wann genau der Einbau zur Pflicht wurde ist in jedem Bundesland individuell geregelt. Im Land Brandenburg gilt laut Bauordnung seit Juni 2016 für alle Neubauten die Rauchwarnmelder-Pflicht. Eine Nachrüstung in Bestandsbauten muss bis 31.12.2020 erfolgen. Neben Brandenburg gelten nur noch in Berlin, Bayern und Thüringen Übergangsfristen für den Einbau.

Bereits 2016 begann die wobra mit der Installation der ersten Rauchwarnmelder. Von Juni 2018 bis September 2019 werden nun auch alle anderen Bestandsimmobilien mit den kleinen Lebensrettern nachgerüstet. Die Kosten für die Installation der Rauchwarnmelder übernimmt selbstverständlich die wobra.

Installiert werden die zertifizierten Rauchmelder in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren und Durchgangszimmern, die bei einer Flucht durchquert werden müssen. So ist sichergestellt, dass bei einem Brand der Fluchtweg frei ist. Und das ist auch gut so, denn jeder dritte Wohnungsbrand entsteht nachts. Das ist besonders gefährlich, da der Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet ist und giftige Rauchgase nicht bemerkt werden. Ob im Schlaf oder während einer Tätigkeit in den eigenen vier Wänden - bei einem plötzlichen Brand rettet ein rechtzeitiges Warnsignal Leben.

Der konkrete Termin für den Einbau der Warnmelder wird jedem Mieter vorab persönlich mitgeteilt. Und auch der bauliche und zeitliche Aufwand soll für Mieter so gering wie möglich ausfallen. Darum beauftragt die wobra eine Fachfirma, die die Rauchwarnmelder schnell und fachgerecht einbaut.