Ratgeber – Lüften & Schimmel

Lüften verhindert Schimmelpilze

Schimmel entsteht durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen. Um diesen zu vermeiden und die Feuchtigkeit möglichst niedrig zu halten, sollte regelmäßig und richtig gelüftet werden.

Optimal für ein gesundes Raumklima ist ein Wert von maximal 50 Prozent Luftfeuchtigkeit sowie eine entsprechende Raumtemperatur. Den aktuellen Feuchtigkeitsgehalt kann man ganz einfach mit einem Hygrometer messen, das es in jedem Baumarkt gibt.

Damit sich die Sporen erst gar nicht bilden können:

Lüften Sie am besten morgens nach dem Aufstehen die komplette Wohnung. Es empfiehlt sich im Laufe des Tages die Fenster jeweils mittags und abends weitere Male zu öffnen.

  • Für eine möglichst effektive Lüftung sollten die Fenster und Zimmertüren weit geöffnet werden – die sogenannte Stoßlüftung, bei der ein schneller Luftaustausch in den Wohnräumen erfolgt.
  • Die Fenster sollten für mind. 10 Minuten geöffnet bleiben, wobei im Winter auch 5 Minuten ausreichend sind. Ein Dauerlüften über angeklappte Fenster sollte dagegen vermieden werden, da dieses die Schimmelgefahr noch erhöht.
  • Besonders gut muss in Räumen gelüftet werden, in denen sich viele Personen aufhalten, Wäsche getrocknet und viel mit Wasser gearbeitet wird – z. B. Bad und Küche.

Besonderheit Badezimmer:

Gerade im Bad ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und es besteht dadurch eine erhöhte Schimmelgefahr, was ein sorgfältiges Lüften erforderlich macht. Sie sollten stets nach dem Duschen und Baden das Badezimmerfenster öffnen, um die feuchte Luft hinauszulassen. Hat das Bad kein Fenster, sollten Sie die restliche Feuchtigkeit an Badewanne, Dusche oder Fliesen mit Handtüchern aufnehmen. Die nassen Handtücher – übrigens ebenso wie frisch gewaschene Wäsche – möglichst im Trockner, auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten trocknen.

Jetzt vorsorgen und Nachzahlungen vermeiden

Aufgrund der aktuellen weltpolitischen Ereignisse und den Preisaufschlägen aus der CO2-Steuer steigen seit 2021 die Preise für Energie und Rohstoffe drastisch. Das schlägt sich auch beim Wohnen nieder, u. a. bei den Kosten für Heizung und Warmwasser. Die erhöhten Preise werden zu Nachzahlungen und zukünftig zu höheren Vorauszahlungen führen.

Schützen Sie sich vor unerwartet hohen Nachzahlungen und passen Sie Ihre monatlichen Vorauszahlungen bereits jetzt vorausschauend an.

Als Vermieter teilen wir die Sorgen unserer Mieterinnen und Mieter, können jedoch den Betrag Ihrer Betriebskostenvorauszahlung ohne Ihre Zustimmung erst mit der nächsten Abrechnung aktualisieren.

Wir empfehlen Ihnen, sparen Sie mit einer vorzeitigen Anpassung Ihrer Heiz- und Warmwasserkosten schon jetzt etwas für das Abrechnungsjahr 2022 an. So können unerwartete einmalige Nachzahlungen bei der nächsten Betriebskostenabrechnung verringert oder sogar vermieden werden.