Ratgeber – Brandschutz

Brandschutz

200.000 Brande jahrlich, das verzeichnen die Feuerwehren im Durchschnitt in Deutschland. 600 Menschen sterben im Jahr bei Bränden an einer Rauchgasvergiftung.

In vielen Bundesländern sind Rauchwarnmelder, die im Brandfall ein unüberhörbares akustisches Warnsignal abgeben, bereits gesetzlich vorgeschrieben. Im Land Brandenburg tritt diese Regelung voraussichtlich 2016 in Kraft. Wir als Vermieter arbeiten bereits jetzt an der Umsetzung einer flächendeckenden Lösung für unsere Mieter. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Rauchwarnmelder.

Gefahr im Treppenhaus

Ein meist unerkannter und unterschätzter Gefahrenherd ist die Dekoration und das Aufstellen von Möbelstücken im Treppenhaus. Dazu gehören die vielen Schuhschränke vor den Wohnungstüren oder auch große Pflanzenkübel, die zur Überwinterung dort abgestellt werden. Dadurch wird eine Menge an brennbaren Materialien in den Treppenraum eingebracht, der bei einem Brand zu einer Gefährdung aller Hausbewohner führt, da das Treppenhaus auch immer der erste Rettungsweg ist. Nicht nur die Arbeit der Feuerwehr, auch Patiententransporte können durch abgestellte Möbelstücke erheblich behindert werden. Zudem verzieren viele Mieter ihre Wohnungstüren mit leicht entflammbaren Materialien (Strohkränze, Nadelgehölze etc.). Dass sie dadurch eine hohe Brandgefahr herbeiführen, ist ihnen oft nicht bewusst. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie unsere folgenden Hinweise beachten, um einen größtmöglichen Brandschutz zu erzielen.

Darauf sollten Sie achten:

  • Keine brennbaren oder sperrigen Gegenstände (Fahrräder, Pappkartons, Möbel) in Fluren und Treppenräumen abstellen. Es ist besonders wichtig, die Fluchtwege freizuhalten.
  • Lagerung von Sperrmüll in Höfen, Dachböden, Kellern vermeiden.
  • Dekorationsartikel nicht an Wohnungstüren befestigen.
  • Hauseingangstüren nicht abschließen.
  • Keller und Dachböden geschlossen halten.
  • Autos nicht im Bereich von Feuerwehr-Zufahrten parken.

 

Erfahren Sie sich im Fall eines Brandes am Besten verhalten, können Sie auf unserer Ratgeberseite Verhalten im Brandfall nachlesen.

Jetzt vorsorgen und Nachzahlungen vermeiden

Aufgrund der aktuellen weltpolitischen Ereignisse und den Preisaufschlägen aus der CO2-Steuer steigen seit 2021 die Preise für Energie und Rohstoffe drastisch. Das schlägt sich auch beim Wohnen nieder, u. a. bei den Kosten für Heizung und Warmwasser. Die erhöhten Preise werden zu Nachzahlungen und zukünftig zu höheren Vorauszahlungen führen.

Schützen Sie sich vor unerwartet hohen Nachzahlungen und passen Sie Ihre monatlichen Vorauszahlungen bereits jetzt vorausschauend an.

Als Vermieter teilen wir die Sorgen unserer Mieterinnen und Mieter, können jedoch den Betrag Ihrer Betriebskostenvorauszahlung ohne Ihre Zustimmung erst mit der nächsten Abrechnung aktualisieren.

Wir empfehlen Ihnen, sparen Sie mit einer vorzeitigen Anpassung Ihrer Heiz- und Warmwasserkosten schon jetzt etwas für das Abrechnungsjahr 2022 an. So können unerwartete einmalige Nachzahlungen bei der nächsten Betriebskostenabrechnung verringert oder sogar vermieden werden.