Wie erfolgt die Abrechnung der Betriebskosten im Fall einer Kündigung?

Die Kostenabrechnung erfolgt grundsätzlich nach dem Verbrauch unserer Mieter und umfasst einen Zeitraum von einem Kalenderjahr. Sollten Sie vorhaben, in den kalten Wintermonaten ein- oder auszuziehen, müssen Sie bei der Abrechnung beachten, dass die Heizkosten monatlich gezahlt werden und auf das komplette Jahr kalkuliert sind. In den kalten Monaten wird verständlicherweise mehr Wärmeenergie zum Heizen benötigt, als in den warmen Monaten, in denen nur das Wasser zum täglichen Gebrauch erwärmt wird. Die Vorauszahlungen aus den Sommermonaten fehlen. Bei einem Einzug nach dem 1. September oder einem Auszug vor dem 31. Mai eines Jahres ergeben sich bei der Heizkostenabrechnung überwiegend Nachzahlungsbeträge.

Weitere Informationen zum Thema Betriebskostenabrechnung finden Sie in unserem Ratgeberteil.

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Jetzt vorsorgen und Nachzahlungen vermeiden

Aufgrund der aktuellen weltpolitischen Ereignisse und den Preisaufschlägen aus der CO2-Steuer steigen seit 2021 die Preise für Energie und Rohstoffe drastisch. Das schlägt sich auch beim Wohnen nieder, u. a. bei den Kosten für Heizung und Warmwasser. Die erhöhten Preise werden zu Nachzahlungen und zukünftig zu höheren Vorauszahlungen führen.

Schützen Sie sich vor unerwartet hohen Nachzahlungen und passen Sie Ihre monatlichen Vorauszahlungen bereits jetzt vorausschauend an.

Als Vermieter teilen wir die Sorgen unserer Mieterinnen und Mieter, können jedoch den Betrag Ihrer Betriebskostenvorauszahlung ohne Ihre Zustimmung erst mit der nächsten Abrechnung aktualisieren.

Wir empfehlen Ihnen, sparen Sie mit einer vorzeitigen Anpassung Ihrer Heiz- und Warmwasserkosten schon jetzt etwas für das Abrechnungsjahr 2022 an. So können unerwartete einmalige Nachzahlungen bei der nächsten Betriebskostenabrechnung verringert oder sogar vermieden werden.